TuB-Damen haben Klassenerhalt schon fast sicher

(Bocholter Borkener Volksblatt, Mo. 13. Februar 2012)

„Das war ein ganz schön hartes Stück Arbeit“, atmete Jonas Kalisch durch. Der Tennistrainer hatte soeben miterlebt, wie seine Mannschaft in der Ersten Verbandsliga der Damen 4:2 beim TC Rheinstadion gesiegt hatte. Damit ist der Klassenerhalt so gut wie gesichert. TuB kann sich am letzten Spieltag sogar eine 2:4-Niederlage erlauben, wenn es gegen den Tabellenvorletzten TC Odenkirchen geht. Odenkirchen hat am Wochenende seinen ersten Saisonsieg eingefahren, aber das nur weil der Gegner (PT SV Essen) gar nicht angetreten war.
Beim TC Rheinstadion trotzten die TuB-Damen den widrigen Bedingungen. Zunächst mussten sich die Spielerinnen an die Asche gewöhnen, hinzu kamen eisige Temperaturen von sechs Grad in der Halle. „Eine Frechheit, was sich manche Hallenbetreiber erlauben. Das ist schon gesundheitsgefährdend“, ärgerte sich Kalisch. Der Ärger wich am Ende aber der Freude über eine starke Leistung seiner Mannschaft. Im Spitzeneinzel besiegte Barbara Demming Ernestine Alexandrowicz mit 6:2, 6:4 und zeigte dabei eine ganz abgeklärte Leistung. Der zweite Satz war dabei hart umkämpft, die meisten Spiele gingen über Einstand. An Position zwei musste sich Katharina Brands gegen Anne Blawatt in eine 6:4, 4:6, 6:7 (8:10)-Niederlage fügen. „Katharina konnte unseren Match-Tiebreak-Fluch in dieser Saison leider nicht durchbrechen“, berichtet Kalisch. Eine ganz starke Leistung zeigte Sandra Eyting an Position vier. Sie besiegte die favorisierte Silke Richard klar mit 6:2, 6:2. „Das war großartig. Die Gegnerin ist bekannt für ihre Spielweise, sie ist wie eine Gummiwand und bringt alles zurück“, erklärt der TuB-Mannschaftsführer. So war es Manon Veldhorst vorbehalten mit ihrer besten Saisonleistung und dem 7:5, 6:1-Sieg gegen Natalie Komischke für eine komfortable 3:1-Führung nach den Einzeln zu sorgen.
Den siegbringenden Punkt steuerte anschließend das erste Doppel bei. Demming/Brands besiegten Alexandrowicz/Komischke ohne Probleme mit 6:1, 6:1. Da tat die 4:6, 4:6-Niederlage von Manon Veldhorst/Julia Kreyenbrink gegen Anne Blawatt/Meike Blawatt nicht mehr weh, obwohl das TuB-Doppel in beiden Sätzen 4:3 geführt hatte. „Jetzt freuen wir uns auf den letzten Spieltag, an dem es gemeinsam mit unseren 1. Herren hoffentlich den Klassenerhalt zu feiern gibt“, blickt Kalisch voraus. Das Saisonfinale gegen Odenkirchen steigt am 3. März im heimischen Tenniszentrum SüdWest.

Das Wunder bleibt aus - TuB Bocholt II steigt ab

(Bocholter Borkener Volksblatt, Mo. 13. Februar 2012)

Bocholt (fas). Nichts war es mit dem Tenniswunder von Bocholt. TuB Bocholt II muss nach einem Jahr wieder aus der Zweiten Tennisverbandsliga der Damen absteigen. Dies wurde durch die 1:5-Heimniederlage gegen TC Blau-Schwarz Düsseldorf endgültig besiegelt. Die Vorzeichen waren bereits denkbar schlecht: Nur ein Sieg hätte TuB zum Klassenerhalt verholfen, dann musste auch noch Spitzenspielerin Jill Jansen verletzungsbedingt passen. „Die Trauer über den Abstieg hält sich in Grenzen, wir peilen in der nächsten Saison den Wiederaufstieg an“, berichtet Teamsprecherin Carolin Böwing. Sie selbst hatte ihr Einzel an Position zwei klar mit 2:6, 1:6 gegen Angela Eberlein verloren. Nicht besser lief es für Eva Kreyenbrink, die nach Jansens Ausfall an der Spitzenposition auflief. Sie verlor gar 1:6, 1:6 gegen Roberta Dell´Anno, immerhin Nummer 240 der deutschen Damenrangliste. Die Nummer vier von TuB, Julia Stab, konnte da schon besser mithalten, hatte aber letztlich mit 2:6, 3:6 gegen Anja Hirsch ebenfalls das Nachsehen. Nur knapp am Sieg schrammte Ines Bowenkerk an Position drei vorbei. 4:6, 7:5, 6:7 (8:10) hieß es aus Sicht der Bocholterin gegen Laura Dell´Anno nach einem Match, das die gesamte Spielzeit über ausgeglichen war. „Ines hat richtig gut gespielt, das war die stärkste Leistung, die ich bisher von ihr gesehen habe“, lobte Böwing ihre Teamkameradin trotz der knappen Niederlage. Somit stand es 0:4 nach den Einzeln und der Abstieg von TuB Bocholt in die Bezirksliga war bereits besiegelt. „Unsere Gegnerinnen waren dann nicht mehr motiviert, um die Doppel zu spielen. Diese haben wir dann aufgeteilt“, berichtet Böwing. Somit holte TuB den Ehrenpunkt also kampflos. Vier Niederlagen und ein Remis stehen beim Aufsteiger am Ende der Saison zu Buche – zu wenig für den Klassenerhalt. Dennoch will die junge Mannschaft möglichst bald wieder in die Zweite Verbandsliga aufsteigen.

TuB-Damen geben vier Spiele im Matchtiebreak ab

(Bocholter Borkener Volksblatt, Mo. 30. Januar 2012)

BOCHOLT (bri). Von einer „unglücklichen Niederlage“ wird im Sport gerne mal gesprochen. „Doch ich glaube, dass diese Formulierung in diesem Fall wirklich gerechtfertigt ist“, sagte Jonas Kalisch, Mannschaftsführer von TuB Bocholt in der Ersten Tennis-Verbandsliga der Damen, nach dem 2:4 gegen den TC Sportpark Moers-Asberg II. Denn alle vier Niederlagen kamen im Matchtiebreak zustanden. Dabei vergab das Doppel Barbara Demming/Katharina Vos sogar einen Matchball. „Alle Spielerinnen waren nach der Partie fassungslos. Sie hatten die Niederlage auch nicht verdient, nach der es im Abstiegskampf nun enger wird“, sagte Kalisch. Derzeit hat sein Team nur zwei Punkte auf dem Konto und steht nun in den verbleibenden Spielen gegen TC Rheinstadion Düsseldorf und Odenkirchener TV unter Zugzwang.
Die einzigen beiden klaren Zwei-Satz-Sieg gingen am Samstag an TuB Bocholt. Demming besiegte an Position eins Dorina Driessen mit 6:3, 6:1. Auch Katharina Brands hatte beim 6:0, 6:1 gegen Janina Schauerte-Lüte keine Probleme. An Position drei musste Julia Kreyenbrink aber eine Niederlage einstecken. Sie unterlag Myrthe Moor mit 6:4, 3:6, 6:7 (5:10). Maron Veldhorst musste sich im vierten Einzel mit 6:3, 4:6, 6:7 (7:10) gegen Mareike Rohrbach geschlagen geben, sodass es nach den Einzeln 2:2 stand
„Wir sind dann eigentlich recht optimistisch in die Doppel gegangen“, sagte Kalisch. Brands/Sandra Eyting verloren gegen Moor/Rohrbach aber mit 3:6, 6:3, 6:7 (5:10). Und auch Demming/Vos konnten das Blatt nicht drehen. Nach verschlafenem ersten Satz unterlagen sie 0:6, 6:4, 6:7 (9:11), wobei sie beim Stand von 9:8 einen Matchball knapp ins Aus schlugen. „Man kann den Spielerinnen keinen Vorwurf machen. Allerhöchstens war es ein Problem, dass wir in den Tiebreaks schnell klar in Rückstand geraten sind“, sagte Kalisch.

TuB-Herren müssen nun wieder verstärkt zittern

(Bocholter Borkener Volksblatt, Mo. 30. Januar 2012)

BOCHOLT/Rheindahlen (grü). Die Tennisherren von TuB Bocholt müssen wieder verstärkt um den Klassenerhalt bangen. Der Aufsteiger in die Zweite Verbandsliga verlor sein Auswärtsspiel beim TC Rheindahlen hoch mit 1:5 (1:3) Punkten. Da aber am Wochenende auch TC Essen-Süd 2:4 beim TC Stadtwald Hilden verlor, ist der Klassenerhalt nach wie vor drin. TuB-Spieler und Mannschaftssprecher Falko Schwetz: „Rheindahlen ist mit der besten Formation angetreten, wir waren nur Außenseiter. Es wäre aber mehr drin gewesen. Die Niederlage geht aber in Ordnung.“ Weiter meinte er: „Es grenzt schon an eine Art Wettbewerbsverzerrung, weil Rheindahlen in den Auswärtsspielen gegen TC Essen-Süd und TC Hösel nicht in Bestbesetzung angetreten ist und zweimal hoch verloren hat.“ TuB muss zwei Teams hinter sich lassen, hat an den letzten beiden Spieltagen aber nur noch ein Match. „Das Matchverhältnis wird ausschlaggebend sein, die Entscheidung fällt am letzten Spieltag“, so Schwetz, der an Rang drei gegen Florian Schmitz 2:6, 4:6 verlor. Im zweiten Satz hatte er 4:3 geführt, aber zwölf Punkte in Folge verloren. Thomas Weigel unterlag im Spitzenspiel gegen Robert van Ewijk (Rang 200 DTB) 6:4, 2:6, 6:7 (6:10). Es war ein starkes Match. Chancenlos war Michael Kräbber beim 2:6, 2:6 gegen Frans Folkvord. Eine starken Einstand für TuB gab der 16-jährige Boy van Barneveld, der den 15 Jahre älteren Robin Abro 7:5 (nach 2:5), 1:6, 7:6 (10:7) bezwang. Schwetz: „Das war schon sehr beeindruckend.“
Es stand nach den Einzeln 1:3 und auch beide Doppel gingen verloren. Auf einem sehr hohen Niveau stand das Match Thomas Weigel/Jan Lensing, die sich aber gegen Robert van Ewijk/Frans Folkvord in ein 1:6, 6:7 fügen mussten. Wiederum ohne reelle Siegchance waren Michael Kräbber/Falko Schwetz beim 3:6, 2:6 gegen Florian Schmitz/Robin Abro.

TuB-Reserve hat es nicht mehr selbst in der Hand

(Bocholter Borkener Volksblatt, Mo. 30. Januar 2012)

BOCHOLT/Mülheim-Dümpten
(grü). Die zweite Mannschaft von TuB Bocholt hat es nun wohl nicht mehr selbst in der Hand, den Ligaverbleib zu schaffen. Denn im Auswärtsspiel beim TC Mülheim-Dümpten setzte es für den Aufsteiger in die Zweite Tennis-Verbandsliga eine 2:4 (1:3)-Niederlage. Die TuB-Damen haben somit aus den vier von fünf Partien bisher nur einen Zähler geholt. Das war das 3:3 beim TC Rot-Weiß Düsseldorf. Doch genau dieses Team hat bis zum Saisonende am 3. März noch zwei Medenspiele zu bestreiten, die TuB-Damen spielen nur noch einmal, und zwar am 11. Februar gegen TC Blau-Schwarz Düsseldorf.
Carolin Böwing, Spielerin und Mannschaftssprecherin von TuB Bocholt, trug die 2:4-Niederlage beim TC Mülheim-Dümpten mit Fassung: „Der Gegner war zu stark. Wir hatten in den ersten drei Einzeln keine Chance. Wir hatten uns für die Doppel keine Chancen mehr ausgerechnet.“ Zum Glück aus TuB-Sicht bot der Gegner an, die Doppel aufzuteilen. „Wir brauchen jeden Punkt. Daher haben wir zugestimmt.“ Die Bocholterinnen waren nicht davon ausgegangen, im Mülheimer Stadtteil noch ein 3:3-Remis zu erzielen und gaben sich somit mit der 2:4-Niederlage zufrieden.
Die Ergebnisse in den Einzeln sprechen auch Bände. Das Spitzenspiel verlor die gut aufgelegte Jill Jansen gegen die noch stärkere Hanna Landener 2:6, 2:6. Auch Eva Kreyenbrink hatte an Position keine große Siegchance. Sie musste sich gegen Pian Ziegler in ein 1:6, 0:6 fügen. Nicht viel besser erging es Carolin Böwing. Paula Moraing setzte sich überzeugend 6:3, 6:1 durch. Einzig Ines Bowenkerk punktete für den Gast TuB Bocholt. Sie setzte sich gegen Michelle Hucke vom TC Mülheim-Dümpten mit 6:3, 6:2 durch. Das war unterm Strich für TuB Bocholt aber zu wenig.

Kreyenbrink/Bowenkerk retten Punkt im Kellerduell

(Bocholter Borkener Volksblatt, Di. 17. Januar 2012)

TuB Bocholt II zittert nach 3:3 bei TC RW Düsseldorf kräftig um den Ligabverbleib in der Zweiten Tennis-Verbandsliga der Damen

BOCHOLT/Hilden (bri). TuB Bocholt II wird vermutlich bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der Zweiten Tennis-Verbandsliga der Damen zittern müssen. Denn die Mannschaft um Teamsprecherin Carolin Böwing konnte auch im Spiel beim bis dato ebenfalls noch punktlosen TC RW Düsseldorf nicht den ersten Sieg einfahren. Die Partie endete 3:3. TuB II bleibt damit vor dem punktlosen Schlusslicht TC Mülheim-Dümpten Vorletzter, hat aber auch schon ein Spiel mehr als die beiden unmittelbaren Konkurrenten aus Düsseldorf und Mülheim bestritten. „Nun wird es bis zum Saisonende auf jeden Matchpunkt ankommen“, sagte Böwing, deren Team noch in Mülheim und gegen den derzeitigen Zweiten TC BS Düsseldorf antreten muss. Am letzten Spieltag hat TuB II dann spielfrei.
Dass es beim 3:3 beim TC RW Düsseldorf nicht sogar eine Niederlage setzte, war Eva Kreyenbrink und Ines Bovenkerk zu verdanken. Sie behielten im Matchtiebreak des letzten Doppels die Nerven und holten durch das 6:3, 4:6, 7:6 (10:8) gegen Tina Bestehorn/Hanna Velten den dritten Punkt. Da andere Doppel verloren Katharina Vos/Jill Jansen gegen Yvonne Düsterhaus/Natalie Vizhunova mit 1:6, 2:6.
Nach den Einzeln hatte es 2:2 gestanden. Während Vos Düsterhaus 6:4, 6:3 besiegte und Bovenkerk Velten mit 5:7, 6:3, 7:6 bezwang, hatten Jansen (3:6, 1:6 gegen Vizhunova) und Kreyenbrink (4:6, 3:6 gegen Bestehorn) jeweils deutlich das Nachsehen.

TuB-Herren auf dem besten Weg zum Klassenverbleib

(Bocholter Borkener Volksblatt, Mo. 16. Januar 2012)

Zweite Tennis-Verbandsliga: Aufsteiger aus Bocholt bezwingt Hilden 5:1

BOCHOLT (grü). Einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt haben die Tennisherren von TuB Bocholt gemacht. Der Aufsteiger in die Zweite Verbandsliga schlug am vergangenen Samstagabend in der heimischen Halle den Gast TC Stadtwald Hilden überzeugend mit 5:1 (3:1) Punkten. Im vierten Medenspiel der Winterhallenrunde war das der zweite Erfolg in Serie.
Teamsprecher Falko Schwetz erklärte: „Es müsste jetzt schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir noch absteigen sollten. Wir haben eine sehr gute Teamleistung abgeliefert. An den Position eins und zwei waren wir favorisiert und an den Positionen drei und vier wurde es wie erwartet schwer.“
Im Spitzenspiel hatte Thomas Weigel keine Probleme mit seinem Gegner. Der Bocholter setzte sich gegen Nicolas Taprogge überzeugend 6:0, 6:1 durch und bot seine beste Saisonleistung. Arjan Pastoors steuerte an Position zwei ebenfalls einen Zähler bei. Er besiegte Robert Goetze auch nach einer starken Vorstellung leicht und locker 6:2, 6:3. An Rang drei hatte Michael Kräbber schon viel mehr Mühe. Der TuB-Akteur verlor gegen Jonas Czogalla nach einem sehr engen Match 2:6, 7:5, 6:7 (5:10). Aber an der vierten Stelle steuerte Falko Schwetz den so wichtigen dritten Einzelpunkt bei. Der Teamsprecher musste allerdings ebenso wie Kräbber kämpfen, behielt aber gegen Kristian Zupan mit 2:6, 6:1, 7:6 (12:10) die Oberhand. Dabei wehrte er drei Matchbälle ab.
Es stand nach den Einzeln also 3:1 und das war fast schon mehr als die halbe Miete. Aber die Bocholter Tennisspieler gaben sich keine Blöße und entschieden dann auch noch beide Doppel für sich. Im Tenniszentrum Süd-West an der Lowicker Straße ließen Thomas Weigel/Arjan Pastoors beim 6:1, 6:1 gegen Robert Goetze/Jonas Czogalla keine Zweifel aufkommen. Und auch Jan Lensing, der für Michael Kräbber spielte, und Falko Schwetz landeten gegen die Hildener Tennisspieler Nicolas Taprogge/Kristian Zupan einen ebenfalls klaren 6:4, 6:1-Erfolg.

Tobias Rügamer holt die meisten Punkte

Tobias Rügamer (TuB) und Lennart Vennes (TC BW)

(Bocholter Borkener Volksblatt, Di. 3. Januar 2012)

Bocholt (fas). 16 Tennisspieler haben bei den 1. Bocholter Silvester Open um Punkte für ihre Leistungsklassen gekämpft. Das von TuB Bocholt ausgerichtete Turnier im Tenniszentrum SüdWest war das insgesamt dritte in Bocholt, in dem es um die Verbesserung der eigenen Klassen ging. „Diese Turnierform hat sich mittlerweile in der Szene etabliert. Jeder Spieler hat garantiert zwei Matches an einem Tag, gespielt wird nicht mehr um den Turniersieg“, erklärt Turnierleiter Jonas Kalisch.
 Bei den Silvester Open erspielte sich Tobias Rügamer (TuB) die meisten Punkte. In einem Durchweg spannenden Match unter Bocholtern setzte er sich gegen Lennart Vennes (Blau-Weiß) mit 7:6, 6:2 durch. Zuvor hatte Rügamer bereits Alexander Fürbach (Kahlenberger HTC) sicher mit 6:0, 6:2 geschlagen. Auch Lokalmatador Niklas Hengefeld (TuB) landete zwei Siege. Im spannendsten und hochklassigsten Match des Tages setzte er sich mit 7:6, 2:6, 7:6 gegen Julian Bönig (HTC BW Krefeld) durch. Den Matchtiebreak gewann Hengefeld dabei locker mit 10:3. Anschließend besiegte er Fabian Urban (TC Deilbach) sicher mit 6:2, 6:4. Zwei Siege aus einem Spiel fuhr Alexander Schräder (TuB) ein, da sein erster Gegner zu spät erschien und das Match somit kampflos verlor. Anschließend setzte sich Schräder 6:4, 6:4 gegen Urban durch.
 Die anderen Bocholter Akteure gingen leer aus. Lennart Vennes stand bei seiner 7:6, 2:6, 6:7-Niederlage gegen Paul Jansen (RW Goch) dabei ebenso ganz dicht vor einem Erfolg wie Simon Hinz (TuB) beim 3:6, 7:5, 6:7 gegen Jeremy Kilders (TC BW Flüren). Auch Niklas Langner (TuB) musste sich zweimal geschlagen geben.
 „Jeder aktive Medenspieler muss zusehen, dass er seine Leistungsklasse hält oder verbessert, da diese über die Aufstellung in den Mannschaften entscheidet“, berichtet Turnierleiter Kalisch. Deshalb sei die Resonanz auf LK-Turniere enorm hoch und selbst am Silvestertag reisten Spieler aus Goch, Krefeld, Telgte oder Bottrop an. „Leider konnten wir nicht alle Anmeldungen berücksichtigen, da unser Feld auf 16 Teilnehmer begrenzt war“, führte Kalisch weiter aus. Deshalb seien im Frühjahr weitere Turniere dieser Art geplant.